Getestet: Samsung Galaxy Tab S7Lesedauer 2 Min.

Braucht man überhaupt ein Tablet? Die Laptops werden immer leichter, die Smartphones immer größer. Wozu dann eigentlich noch ein Tablet?

Und in der Tat: “Brauchen” ist wohl das falsche Kriterium, wenn man sich einen solchen Begleiter für den Alltag zulegt.

Aber wenn man mal beim Kochen ein YouTube-Video ansehen will, seine E-Mails auf einem größeren Bildschirm checken möchte, ohne den Laptop einzuschalten, ein wenig Zeitung oder E-Book lesen möchte, Fotos ansehen und nachbearbeiten will … Okay, vielleicht braucht man ja doch ein Tablet 🙂

Da ich nicht zur Apple-Gemeinde gehöre, fiel meine Wahl recht schnell auf das Samsung Galaxy Tab S7 (gibt es z. B. bei Amazon).

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Galaxy Tab S7, S7+ oder S7 FE?

Das Tablet gibt es in drei verschiedenen Ausführungen sowie jeweils mit mobilem Zugang zum Internet. Einen ausführlichen Vergleich findest du beispielsweise bei Netzwelt.

Ich habe es mir einfach gemacht und das S7 in der Ausführung nur mit WiFi gewählt.

Das S7 FE fiel bei mir wegen des schlechteren Prozessors und der Bildwiederholrate von 60 MHZ (statt 120) raus. Das S7+ war mir persönlich mit 12 Zoll zu groß. Und einen mobilen Internetzugang brauche ich nicht – in praktisch jedem Hotel und sogar im ICE hat man inzwischen ja kostenloses WLAN.

Aber sicher hat jedes der drei Modelle je nach Anwendungsfall und Geldbeutel seine Zielgruppe.

Das Galaxy Tab S7 im Alltag

Samsung Galaxy Tab S7

Als ich das Tablet zum ersten Mal in die Hand nahm, war ich sehr angetan. Nicht ganz leicht, aber extrem hochwertig verarbeitet.

Bei den ersten Videos in HD packte mich spontane Begeisterung. Knackig scharfes Bild – und ein erstaunlich guter Ton aus den integrierten Lautsprechern.

Was noch? Schnelle Reaktionszeiten beim Wischen und Scrollen, kaum merkliche Verzögerungen beim Öffnen von Apps, und endlich Platz auf dem Bildschirm, zum Beispiel beim Lesen meiner Mails.

Das Surfen im Internet geht flott und macht richtig Spaß.

Und auch der mitgelieferte Stift hat mich begeistert. Genauer gesagt: Die Handschriftenerkennung. Wenn man eine Notiz-App wie Samsung Notes, Evernote oder Microsoft OneNote nutzt, kann man bequem von Hand schreiben. Die Erkennungsrate ist – trotz meiner Linkshänderklaue – beeindruckend.

Die Akkulaufzeit reicht mir persönlich vollkommen. Denn wann hat man schon die Situation, dass das Tab weit mehr als vier oder fünf Stunden laufen muss, ohne dass es eine Gelegenheit zum Aufladen gibt?

Kurz gesagt: Mein Laptop bleibt in letzter Zeit immer öfter zugeklappt.

Nachteile

Gibt es überhaupt welche?

Okay, der Fingerabdrucksensor arbeitet manchmal nicht ganz zuverlässig. Will sagen: Ich muss den Finger zwei- oder dreimal auflegen, bis das Gerät entsperrt.

Ach ja, und es gibt kein Mulde oder ähnliches für den Stift, lediglich eine magnetische Fläche auf der Rückseite.
Diese Problem ist für mich aber keines, da ich mir gleich das entsprechende Cover von Samsung mitbestellt habe. So ist der Stift immer an seinem Platz und kann nicht verloren gehen.

Samsung Galaxy Tab S7

Außerdem ist das Tablet gut geschützt und man kann es in beliebigen Winkeln aufstellen, was zum Beispiel praktisch ist, um sich Filme anzusehen.

Last not least hinterlässt auch die Tastatur einen wirklich brauchbaren Eindruck und hält per Magnet ausreichend fest.

Samsung Galaxy Tab S7

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Fazit

Wahrscheinlich merkt man erst, dass man ein Tablet braucht, wenn man eines hat. Das Galaxy Tab S7 schafft es in jedem Fall, dieses Gefühl auszulösen.

Was aber für mich persönlich noch wichtiger ist: Das Samsung Galaxy Tab S7 hat sich als praktischer Begleiter im Alltag bewiesen, das ich praktisch jeden Tag nutze. Damit rechtfertigt sich auch die nicht geringe Investition aus meiner Sicht.

Insgesamt also eine klare Kaufempfehlung!

 

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