Darum brauchen wir Politiker wie Heinz-Christian Strache ;-)Lesedauer 1 Min.

Man kann vermuten, dass der ehemalige und voraussichtlich auch zukünftige Bundeskanzler Österreichs, Sebastian Kurz, seinem ehemaligen Vizekanzler (ich erinnere mich immer wieder gern an Volker Pispers schönes Wort vom “Vizekannsnich”, das freilich auf  den FDP-Bundesvorsitzenden Philipp Rösler gemünzt war) Heinz-Christian Strache nur wenig nachtrauern dürfte.

Dabei sollte die ÖVP ihm dankbar sein. Straches tatkräftige Unterstützung hat den Konservativen einen eindrucksvollen Wahlerfolg beschert.

Das beste Pferd im Stall des Gegners

So kann fast man ohne Ironie sagen: Wir brauchen Populisten wie Heinz-Christian Strache dringend.

Korrupte Vertreter populistischer Protestparteien, die Wasser predigen – und Wein trinken.

Die sich für unangreifbar halten.

Für über dem Gesetz stehend.

Für schlauer als alle anderen.

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Und natürlich selbst im Angesicht des völligen Scheiterns: für unersetzbar.

Die bis zur letzten Pressekonferenz versuchen, allen außer sich die Schuld für die Katastrophe zuzuschieben und damit alles noch schlimmer bzw. für den politischen Gegner besser machen.

Politiker, die ihr (angeblich fast heiliges) Land verkaufen würden, um sich die Macht zu sichern. Und die nebenbei noch alle Möglichkeiten zum Geld Scheffeln mitnehmen, die sich Ihnen bieten.

Menschen eben, die von der Gier nach Macht und Einfluss zerfressen sind und – eventuell mit etwas zu viel Alkohol und Testosteron im Blut – die bürgerlich-konservative Maske fallen lassen und sich als das zu erkennen geben, was sie eigentlich sind: Feinde einer offenen, demokratischen und gesetzestreuen Gesellschaft.

Das öffnet hoffentlich noch dem blindesten Protestwähler nachhaltig die Augen, der es sich beim nächsten Mal zweimal überlegen sollte, ob er eine Alternative wählen will, die nicht eine für Österreich sein will sondern zur Demokratie.

Wollt Ihr die totale Niederlage?

Eines ist durch die Causa Strache klar geworden: Spätestens, wenn die Kronen Zeitung (= Bild auf Steroiden) sich von dir abwendet, obwohl du gerne in kurzen, einfachen und meistens wenig ausländerfreundlichen Sätzen sprichst, bist du offensichtlich zu weit gegangen.

Denn auch der stammtischigste Stammtisch hat anscheinend eine moralisch-ethische Schmerzgrenze. Irgendwie beruhigend.

Jeder nur eine Schaufel

Die Totengräber der Demokratie treten eben nicht selten an, um sich ihr eigenes Grab zu schaufeln.

Wenig sonst wird die Geister der FPÖs, Fidesz’, AFDs (an dieser Stelle danke an Frau Weidel für die großartig organisierte Spendenaffäre) und wie die anti-europäischen Gegner unserer offenen Gesellschaft sonst noch so heißen nachhaltiger und schneller zum Verschwinden bringen als “Urgesteine” vom Schlage eines Herrn Strache.

In diesem Sinne:

  1. Danke, Heinz-Christian!
  2. Alle anderen: Weiter so!
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